Naudu saņem tas, kam tā nolemta / Das Geld bekommt derjenige, für den es bestimmt ist

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Reiz viens puisis svētvakarā gājis uz ganībām pie zirgiem. Piepēži ieraudzījis: pie viena krūma deg uguntiņa. Aizgājis pie uguntiņas — redzējis: āzis sildījies tur. Satvēris āzi pie ragiem un turējis cieti. Kauču āzis raustījies un spārdījies, bet noturējis gan. Tamēr ar āzi tur staipījies, kamēr miegs nomācis zēnu. Rītā gaismiņā puisis atmodīsies — kas ir — naudas maiss tam rokās.

Cits atkal skaidri esot redzējis pie tās uguns naudas maisu un ap maisu milzumis āžu. Klupis āžu pulkā iekšā, satvēris maisu pie viena gala. Nu āži salēkuši no visām pusēm virsū, baidīdami to, kamēr paģībis; bet maisu neizlaidis no rokām, lai kas. Otrā rītā atmodies — rokās maiss ar naudu.

An einem Feierabend begab sich ein Knecht zur Nachthütung. Plötzlich bemerkte er, dass neben einem Strauch ein Feuerchen loderte. Als er herantrat, sah er einen Ziegenbock, der sich an dem Feuer wärmte. Er packte den Ziegenbock bei den Hörnern und hielt ihn fest. Obwohl der Bock sich losreißen wollte und zu strampeln begann, gelang es ihm ihn festzuhalten. Schließlich übermannte ihn der Schlaf. Als er in der Morgendämmerung erwachte, sah er, dass er einen Geldsack in den Armen hielt.

Ein anderer hat ganz deutlich einen solchen Sack am Feuer gesehen und um diesen herum viele Ziegenböcke. Er stürzte sich unter sie und ergriff einen Zipfel des Sackes. Da sprangen die Böcke von allen Seiten auf ihn zu und stießen ihn mit ihren Hörnern, bis er ohnmächtig zu Boden fiel. Aber den Sack ließ er nicht los. Als er am nächsten Morgen wieder zu sich kam, hielt er einen mit Geld gefüllten Sack in den Armen.

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