Naudu saņem tas, kam tā nolemta / Das Geld bekommt derjenige, für den es bestimmt ist

From Pasakas un teikas
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Place of recording Lubāna
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Reiz dzīvojis viens skops vecis, kam bijis daudz naudas. Kad viņš jutis, ka drīzi būs jāmirst, viņam žēl bijis to naudu atstāt pat saviem bērniem. Iztaisījis spilveniņu un sabāzis naudu — kad nebijis neviena istabā no lielajiem cilvēkiem, tikai viena maza meitenīte. Licis to spilveniņu, kad nomirst, lai paliekot viņam zem galvas. Kad nomiris, palikuši ar', jo neviens nevarējis iedomāties, ka tai spilveniņā ir nauda. Pēc bērēm sākuši meklēt, kur tā nauda, bet neatraduši. Mazā meitenīte teikusi, ka vecais tēvs daudz tādu bildīšu sabāzis tai spilveniņā, ko viņam palikuši zem galvas. Nu ieģiduši, kur tā nauda palikusi. Ko darīt? Jārok laukā, jo bijis daudz naudas. Izrakuši ar', noņēmuši zārkam vāku. Tavu brīnumu! Čūska guļot mironim uz krūtim! Kā gribot ņemt spilveniņu ar naudu, ta šņācot un dusmīgi skatoties, galvu pacēlusi. Ko darīt? Sākuši kaitināt čūsku kājgalī. Kā čūska aizskrējusi uz kājgali, tā dēls izrāvis spilveniņu ar naudu un aizsviedis. Zārkam mudīgi aiztaisījuši vāku ciet un kapu aizbēruši. Rītā dēls bijis nomiris. Tas no tam, ka viņš paņēmis naudu, kas veļiem piederējusi. Es lebte einmal ein alter geiziger Mann, der sehr viel Geld hatte. Als er merkte, dass er bald sterben musste, wollte er das Geld nicht einmal seinen eigenen Kindern gönnen. Als kein Erwachsener in der Stube war, fertigte er sich ein kleines Kissen an. Nur ein kleines Mädchen hatte beobachtete ihn dabei. Er steckte sein Geld in das Kissen und bat, es unter seinen Kopf zu legen, wenn er gestorben sein werde. Als er nun tot war, legte man ihm das kleine Kissen unter den Kopf, denn niemand kam auf den Gedanken, dass er darin sein Geld versteckt haben könnte. Nachdem er beerdigt worden war, begann man nach dem Geld zu suchen, aber man konnte es nirgends finden. Da erzählte das kleine Mädchen, dass der Großvater viele Bildchen in das kleine Kissen gesteckt habe, dass man ihm als Kopfkissen in den Sarg mitgegeben hatte. Jetzt wurde es allen klar, wo das Geld geblieben war. Was nun? Man musste ihn ausgraben, denn es ging um sehr viel Geld. Sie gruben ihn aus. Aber welch eine Überraschung! Als sie den Sargdeckel abhoben, erblickten sie eine Schlange, die sich auf der Brust des Toten zusammengerollt hatte. Sobald sie das Kissen mit dem Geld nehmen wollten, hob sie den Kopf und zischte sie böse an. Was war nun zu tun? Sie ärgerten die Schlange und lockten sie zum Fußende des Sarges. Während die Schlange zum Fußende kroch, riss der Sohn des Toten das kleine Kissen mit dem Geld aus dem Sarg und warf den Deckel schnell wieder darauf. Dann schütteten sie das Grab wieder zu. Am nächsten Morgen war der Sohn tot. Es kam daher, weil er Geld genommen hatte, das Verstorbenen gehörte.
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