Naudu saņem tas, kam tā nolemta / Das Geld bekommt derjenige, für den es bestimmt ist

From Pasakas un teikas
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Upmalā velns apsargājis naudu. Reiz papliks, bet sirdīgs jauneklis vakara laikā gājis šo naudu rakt un izracis veselu muciņu. Bet pašu brīdi arī velns piestājies, uzsaukdams: "Neņem, tā pieder man!" Jauneklis licies it kā nedzirdētu un nesis prom. Bet velns ar zobinu šim priekšā: "Ja neliksi muciņu atpakaļ, galvu nocirtīšu!" Bet jauneklis iet un iet. Tagad velns savēcinājis zobinu un cirtis: galva kā poga aizripojusi. Jauneklis domājis: "Galvas gan vairs nav, bet kas par to: dzīvs vēl esmu, iešu un iešu!" Nu velns nocirtis abas kājas. Bet jauneklis domājis: "Kāju gan vairs nav, bet kas par to: dzīvs vēl esmu, iešu ar tiem pašiem paliekiem projām." Beidzot velns nocirtis abas rokas līdz elkoņiem. Bet jauneklis domājis: "Roku gan vairs nav, bet kas par to: dzīvs vēl esmu, nesīšu muciņu padusē." Tagad velns atkāpies, bet nu palicis tik tumšs, lai acī dur, tomēr jauneklis gājis un gājis, kamēr tad atdūries tādā vietā, kur ne soļa tālāk tikt. Neko darīt, nometis naudas muciņu pagalvī un apgulies. Bet kas par brīnumiem! No rīta atmodies sveiks, vesels savā paša mājā, krāsns dibinā, naudas muciņai blakus. Der Teufel bewachte Geld, das am Flussufer vergraben war. Einmal kam ein ziemlich armer, aber mutiger Bursche an den Fluss, begann am Abend dort zu graben und holte ein ganzes Fässchen mit Geld hervor. Aber in demselben Augenblick eilte schon der Teufel herbei und rief ihm zu: "Nimm es nicht, es gehört mir!" Der Bursche tat, als hätte er es nicht gehört und ging mit dem Fässchen davon. Aber da vertrat der Teufel ihm in den Weg mit dem Schwert in der Hand und rief: "Wenn du das Fässchen nicht auf die Erde stellst, dann werde ich dir den Kopf abschlagen!" Aber der Jüngling ging nur weiter. Da holte der Teufel aus und schlug ihm den Kopf ab: Der Kopf rollte wie ein Knopf von den Schultern. Der Bursche dachte: "Den Kopf habe ich nun nicht mehr, aber das macht ja nichts, denn ich lebe immer noch. Also will ich weitergehen!" Nun schlug ihm der Teufel beide Beine ab. Der Bursche dachte: "Die Beine habe ich zwar nicht mehr, aber was macht das schon: Ich lebe ja noch und will nur weitergehen!" Schließlich schlug der Teufel ihm beide Arme bis zu den Ellbogen ab. Da dachte der Bursche: "Die Hände habe ich nun nicht mehr, aber was macht das schon: Ich lebe ja noch! So will ich das Fässchen unterm Arm weitertragen." Da wich der Teufel vor ihm zurück. Aber es wurde so dunkel um ihn herum, dass man sich schier die Augen ausstechen konnte. Der Bursche ging jedoch weiter, bis er schließlich gegen etwas stieß und keinen Schritt mehr weitergehen konnte. es war nichts zu machen, er nahm das Geldfässchen als Kopfkissen und legte sich hin. Aber welch eine Überraschung! Am nächsten Morgen wachte er gesund und munter auf und sah, dass er zu Hause im Backofen neben dem Geldfässchen lag.
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