Dažādas teikas par naudu / Verschiedene Sagen über Geld

From Pasakas un teikas
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Place of recording Ķēči
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Ķēču Auniņu mājas zemē ir neliels akataiņš puriņš. Un vienā akatē esot puspūru kaste, pilna ar zelta naudu.

Reiz ganu zēns šo naudas akati maisījis ar koku, sacīdams: "Nāc, naudiņ, ārā, nāc! Došu tev govi, atdošu vērsi!" Kā to izteicis, tūliņ naudas kaste pludojusies ūdens virsū un šis itin laimīgi jau izvilcis malā. Bet nu tai pašā brīdī dzirdējis: aiz muguras nav labi, divi vilki lopos — viens plēš atdoto govi, otrs vērsi. Pametis kasti akatas malā un steidzies ar suņiem vilkus trenkāt. Vilki aizbēguši. Nu gājis atkal pie naudas kastes, bet kaste vairs nedevusies rokā: skanēdama iegājusi akatē atpakaļ.

Ķēču Brendu māju robežās vairāk vietās nauda rādījusies. Reiz pašam saimniekam pa sapņiem vecs vīriņš pielīdis, stāstīdams, lai tūliņ ceļoties un ejot uz veco kūti naudas podu savākt. Saimnieks izgājis laukā, redz: vecajā kūtī deg gaiša uguns tai lielumā, kā pieguļnieki mēdz kurināt. Vecai kūtij durvju vairs nebijis priekšā. Domājis: ugunsgrēks izcēlies, un skrējis atpakaļ citus modināt. Saceļas citi, iet nu raudzīt: nav no uguns ne smakas vairs. Nu atjēdzies gan, ka tur naudas pods kaltējies, un nožēlojis: kam vajadzējis citus modināt; bet kas par vēlu, tas par vēlu.

Citā reizē šis pats saimnieks, tīrumā aŗot, izrāvis naudas krūzi ar lemesi. Bet par tādiem brīnumiem, kā par nelaimi, iesaucies tos vārdus: "Kāds velns tad to te ir licis!" un tā nauda acumirklī nozudusi.

Arī Brendu puisim reiz sapņos rādījies, ka tā sauktā Ābeļu tīrumā, desmit soļi no ābeles pret rītiem, esot zem trim akmeņiem naudas pods; bet lai viņš nevienam nesakot, ja gribot naudu rakt un rokā dabūt. Tomēr puisis sapnim tev klausīs — pateicis saimniekam un gājuši par abiem naudu gūt. Rakuši, rakuši — uzrakuši minētos trīs akmeņus, bet no naudas ne vēsts. Otrā naktī viens pa sapņiem puisim rājies: "Tā tev vajadzēja! Kam negāji viens pats naudu rakt?"

Auf dem Auniņi-Hof von Kēči befindet sich ein kleines Moor. An einer Stelle soll dort eine Kiste mit Goldgeld versenkt worden sein.

Einmal rührte der Hirtenjunge mit einer Stange das Moorwasser an jener Stelle und sprach: "Komm hervor, liebes Geld komm hervor. Ich will dir eine Kuh geben, ich will dir einen Stier geben!" Sobald er die Worte ausgesprochen hatte, tauchte die Geldkiste an der Wasseroberfläche auf. Froh zog er sie ans Land. Aber in demselben Augenblick merkte er, dass zwei Wölfe hinter seinem Rücken seine Herde überfielen: Der eine riss die versprochene Kuh, der andere den Stier. Da ließ er die Geldkiste am Rand des Wasserloches stehen und beeilte sich, die Hunde auf die Wölfe zu hetzen. Die Wölfe entflohen. Jetzt kehrte er zu der Geldtruhe zurück, aber die ließ sich nicht mehr festhalten: Tosend versank sie in das Wasserloch.

Auf dem Grund des Brendi-Hofes von Kēči hat sich an mehreren Stellen Geld gezeigt. Einmal ist dem Hofbauer ein altes Männchen im Traum erschienen, der ihn aufforderte, sogleich aufzustehen und in den alten Stall zu gehen, um dort Geldtöpfe zu holen. Der Bauer ging hinaus und sah, dass in dem alten Stall ein Feuer loderte, so groß wie das Lagerfeuer der Nachthüter. Der alte Stall hatte keine Tür mehr. Da glaubte der Bauer, dass der Stall brannte und lief ins Haus zurück, um andere Leute zu wecken.

Die Anderen sprangen auf und folgten ihm: Aber da war von dem Feuer nichts mehr zu sehen. Jetzt wurde es ihm klar, dass das der Geldtopf gewesen sein musste, und nun tat es ihm leid, dass er die anderen Hausbewohner geweckt hatte. Aber was zu spät ist, das ist zu spät.

Ein anderes Mal hat derselbe Bauer beim Pflügen einen Geldkrug mit der Pflugschar aus der Erde geholt. Aus Überraschung rief er unglücklicherweise aus: "Welcher Teufel mag denn den hier vergraben haben!" Da ist das Geld noch im selben Augenblick wieder verschwunden.

Auch der Knecht des Brendi-Hofes hatte einen Traum. Er träumte, dass auf dem sogenannten Apfelbaumacker, etwa zehn Schritte von dem Apfelbaum gen Osten, sei unter drei Steinen ein Geldtopf vergraben. Wenn er das Geld ausgraben und behalten wolle, so solle er mit niemandem darüber sprechen. Der Knecht gehorchte jedoch nicht und erzählte seinen Traum dem Bauer. Sie machten sich auf, um gemeinsam nach dem Geld zu suchen. Sie gruben und gruben, bis sie auf die drei erwähnten Steine stießen, aber von Geld fanden sie keine Spur. In der nächsten Nacht wurde der Knecht im Traum ausgescholten: "Das geschah dir recht! Warum bist du nicht allein gegangen, um nach dem Geld zu graben?"

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