Verschiedene Sagen über Geld

From Pasakas un teikas
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Einmal vor langer Zeit ging ein Schneider eines Tages nach der Arbeit nach Hause. Es war gerade Mittagszeit. Als der Schneider das Brachland des Vārtiņi-Hofes von Vijciems erreicht hatte, setzte er sich hin, um Luft zu holen. Dann streckte er sich aus und zündete sein Pfeifchen an. Aber — woher es auch immer gekommen sein mochte — plötzlich begann ein kleines goldenes Sieblein ihn zu umkreisen. Es strahlte wie die Sonne. Der Schneider schaute es verwundert an. Nachdem es den Schneider dreimal umkreist hatte, verschwand es wieder. Als der Schneider nach Hause kam und erzählte, was er mit dem goldenen Sieb erlebt hatte, nannte sein alter Vater ihn einen Dummkopf, da er nicht verstanden habe, Geld entgegenzunehmen. Das goldene Sieblein sei Geld gewesen, das sich ihm gezeigt habe. Hätte er ihm seine Hand aufgelegt, so hätte er an der Stelle, an der er gelegen hatte, in einer Tiefe einer Handbreite Geld gefunden. Hätte der Schneider seine Mütze auf das Sieblein geworfen, so hätte er das Geld in einer Tiefe gefunden, die der Größe einer Menschengestalt gleichkam.

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