Verschiedene Sagen über Geld

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

An der Stelle, wo die Grenzen der Gemeinden Valdegale, Valdzene und Nurmuiža zusammenkommen, liegt ein Stein, so groß wie ein Menschenkopf. Wenn man diesen Stein aufhebt und an einen anderen Ort bringt, so eilt der Stein, sobald der Mensch ihn nicht beobachtet, an seinen alten Platz zurück. Einmal wollten sich einige Burschen selbst davon überzeugen. Sie bestiegen ihre Pferde und ritten zu der Stelle, an der sich der Stein befand. Einige blieben dort zurück, andere nahmen den Stein und ritten mit ihm davon. Etwa drei Werst von seinem alten Platz entfernt warfen sie ihn auf die Erde. Sie umringten den Stein und warteten nun darauf, was geschehen werde. Plötzlich rief einer von ihnen aus: "Seht, da rennt ein Hase!" Die Burschen blickten auf und in dem Augenblick war der Stein verschwunden. Die anderen, die zurückgeblieben waren, erblickten den Stein, als er auf die Grenze fiel, aber wie er dahin gelangt war, das konnten sie nicht sagen. Alte Leute erzählen, dass unter dem Stein vergrabenes Geld liege. Wenn ihn jemand dreimal neun Tage festhalten könne, so könne er das Geld bekommen.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox