Cilvēks labprāt pārvēršas par vilkatu / Menschen verwandeln sich gern in Werwölfe

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Saimnieks aris ar puisi tīrumā. Birztiņas otrā pusē ganījuši gani. Saimnieks laiku pa laikam gājis birztiņā un par mazu brīdi gani sākuši kliegt: "Vilks, vilks, uja, vilks!" Puisis gājis reiz saimniekam paslepen pakaļ raudzīt, ko viņš īsti tur dara. Tur ierauga, ka tas pieiet pie labi paliela sērmūkšļa, noģērbjas pliks, izlien pa sērmūkšļa sakni trīsreiz cauri, paliek par vilkatu. Ganus pabaidījis, tas skrien atpakaļ uz sērmūksli un caur tā sakni atpakaļ. Bet reiz puisis, kamēr saimnieks ganus baida, paķer drēbes un nones tīrumā pie zirgiem. Par mazu brīdi arī vilkata klāt, nosēžas puišam priekšā un raud, ka asaras vien pār purnu līst. Puišam paliek saimnieka žēl, tādēļ tas viņam drēbes atdod, zinādams, ka, ja saimnieks drēbju neatdabūs, tad tam jāpaliek par vilkatu, kamēr mirstams laiks pienāk. Vilkata, drēbes paķēris, ieskrēja ar tām mežiņā un drīzi jo drīzi par cilvēku iznāca. No tās reizes tas atmetis vilkata amatu. Der Bauer und sein Knecht pflügten den Acker. Auf der anderen Seite des kleinen Birkenhaines weideten Hirten das Vieh. Der Bauer verschwand von Zeit zu Zeit in den Hain und auf einmal begannen die Hirten zu schreien: "Der Wolf! Der Wolf!" Eines Tages folgte der Knecht heimlich dem Bauer in den Hain, um zu sehen, was er dort trieb. Da sah der Knecht, dass der Bauer an eine große Eberesche trat, sich nackt auszog und unter der Wurzel des Baumes dreimal hindurchkroch. Danach hatte er sich in einen Werwolf verwandelt. Nachdem er die Hirten auf diese Art erschreckt hatte, kroch er unter der Wurzel hindurch wieder zurück. Aber einmal — während der Bauer die Hirten gerade erschreckte — packte der Knecht seine zurückgelassenen Kleider und brachte sie zu den Pferden auf den Acker. Kurz darauf war der Werwolf zur Stelle. Er setzte sich vor den Knecht hin und weinte so bitterlich, dass ihm die Tränen über die Schnauze rollten. Da erbarmte sich der Knecht des Bauern und gab ihm die Kleider zurück, denn er wusste sehr wohl, dass der Bauer immer ein Werwolf bleiben musste, wenn er seine Kleider nicht zurückbekam. Der Werwolf ergriff sie und verschwand damit in den Hain. Bald darauf kehrte er als Mensch auf den Acker zurück. Aber von dem Tag an gab er sein Amt als Werwolf auf.
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