Menschen verwandeln sich gern in Werwölfe

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Einmal hatten Nachthüter beschlossen, dass einer von ihnen Wache halten sollte, während die anderen schliefen. Soweit, so gut. Zuerst hielt der Knecht Wache. Er legte sich auf den Rücken und sah sich vor lauter Langeweile die Sterne an. Plötzlich hört er, dass ein Pferd ängstlich zu wiehern beginnt. Er schaut hin: Ein Werwolf wälzt sich in einem Tümpel und nähert sich dann dem Lagerfeuer, um das Wasser aus seinem Fell ins Feuer zu schütten und die Glut auszulöschen. Auf diese Weise hofft er, an die Pferde heranzukommen. Nachdem er sich das erste Mal hat, abgeschüttelt hat, eilt er zum Tümpel zurück, um sich nochmals darin zu wälzen. Aber jetzt erwartet der Knecht den Schlaumeier mit einer Überraschung: Während er sich noch schüttelt, packt er seinen Schwanz. Der Werwolf schleifte den Knecht ein Stück Weg mit sich, aber der Knecht ließ ihn nicht eher los, bis die anderen aufgewacht waren. Gemeinsam erschlugen sie ihn.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox