Vilkats atsvabināts / Der erlöste Werwolf

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Reiz ganu meitene nozudusi. Deviņas dienas sameklējuši: nekur un nekur. Beidzot ierunājušies ar burvi, tas mācījis, lai kāds deviņas dienas mežā lasot grāmatu, tad meitene gadīšoties. Bet to nelaimi: tēvs grāmatu nemācējis, mātei atkal bijis bail mežā sēdēt — ko nu? Krituši klāt burvi lūgt, lai tas to lietu uzņemas. Šis apņēmies arī. Nu lasījis, nu lasījis deviņas dienas, deviņas naktis grāmatu. Te beidzamo rītu dzird: nāk vilku bars kaukdams, nāk lāču bars rūkdams. Pienāk tuvāk — redz: meitenei pa labo roku lāči, pa kreiso vilki un pati vidū. Beidzot zvēri sagrābuši meiteni, iesvieduši burvim klēpī un tad pazuduši. Eines Tages verschwand ein Hirtenmädchen. Neun Tage hat man nach ihr gesucht, aber sie war nirgends zu finden. Schließlich wurde ein Zauberer befragt. Dieser riet, neun Tage im Walde aus der Bibel zu lesen, dann würde sich das Mädchen wieder einfinden. Aber wie sollte man das anstellen: Der Vater konnte nicht lesen, die Mutter wiederum hatte Angst im Wald zu sitzen. Was nun? Da beknieten sie den Zauberer, er möchte es an ihrer Stelle tun. Nun gut, er war bereit dazu. Neun Tage und neun Nächte saß er im Walde und las in der Bibel. Am letzten Morgen hört er, wie heulend Wölfe in Scharen herbeikommen, dazu auch noch viele knurrende und brummende Bären. Als sie näher herankommen, sieht er in der Mitte das Mädchen, rechts von ihm sind die Bären, links die Wölfe. Schließlich fassten die Tiere das Mädchen und warfen es dem Zauberer auf den Schoß.
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