Wie Zauberer entstehen

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Comments: Die Sprache der Sage wurde verbessert. P. Š.


Es lebten einmal ein reicher Bauer und ein armer Bauer. Der Reiche lebte in seinem Reichtum, ohne je den Namen Gottes zu nennen, der Arme lebte in seiner Armut und betete zu Gott, aber er kam dennoch nicht vorwärts im Leben. Eines Tages kam der Reiche zu dem Armen und sprach zu ihm: "Höre, Nachbar, wie lange willst du noch wie ein Bettler leben? Willst du reich werden, so komm mit mir — ich werde dich an einen Ort bringen, an dem du, genauso Reichtum schöpfen kannst, wie ich! "Du brauchst nicht zu stehlen, nur mich zu meinem Herrn zu begleiten." "Ich will mit dir gehen ", sagte der Arme, "aber nicht um einen Betrug zu vollbringen.“

"Wenn du nicht ewig ein Bettler bleiben willst", sagte der Reiche, "dann komm am nächsten Freitagabend mit mir, ich werde dir zeigen, wie ich zu meinem Reichtum komme ". Da sagte der Arme: "Gut, ich werde mit dir gehen!" Am Freitagabend holte der Reiche ihn ab und beide Männer gingen davon. Sie gingen tief in den Wald, wo der Reiche stehen blieb und pfiff. Plötzlich waren zwei Rappen zur Stelle. Jeder bestieg einen von ihnen und nun ritten sie weiter. Schließlich kamen sie an einen Stein. Dort stiegen sie ab, traten ihn heran und erblickten eine Tür, die offen stand. Sie betraten ein hübsches kleines Zimmer, in dem ein kleiner Ofen glühte. Sobald sie das Zimmer betreten hatten, kam ein dicker Kerl herein, der mit Ketten rasselte und sie fragte, was sie suchten. Der Reiche antwortete darauf: "Ich habe meinen Nachbarn mitgebracht, auch er will reich werden." Der Dicke sagte: "Gut, das kann geschehen.“ Er holte aus seiner Kammer eine Feder, Papier und ein Messer und sagte zu dem Armen: "Schneide dich in den Finger, damit ich dich mit deinem eigenen Blut aufschreiben kann.“ Der Arme tat es und der Fremde schrieb seinen Namen auf. Als alles seine Ordnung hatte, aßen und tranken sie zusammen. Aber da besann sich der Arme und dachte, das würde kein gutes Ende nehmen. Als er das Glas erhob, rief er aus: "Lieber Gott und Herr, hilf mir von hier fortzukommen!" Kaum hatte der Arme jene Worte ausgesprochen, verschwand plötzlich alles, was er vor den Augen hatte, er befand sich im Wald und ein Wirbelwind, der Bäume brach, tobte um ihn herum. Bald darauf war auch der reiche Nachbar mit den beiden Pferden zur Stelle. Auf dem Heimweg fragte der Reiche ihn, warum er Gottes Namen angerufen habe. Darauf erwiderte der Arme: "Lieber arm mit Gott als reich mit dem Teufel!" Jeder kehrte auf seinen Hof zurück. Nach einem Jahr konnte man sehen, dass Gott dem Armen geholfen hatte, während der Reiche in Not geriet.

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