Verfluchen gleicht Zaubern

From Pasakas un teikas
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Alte Leute erzählen, dass, ein böser Mensch einen anderen verfluchen und ihn dabei in ein Haus- oder Wildtier oder in einen Vogel verwandeln, kann. Beim Verfluchen legt der Zauberer eine Arbeit fest, die den Verfluchten wieder erlösen kann: Wenn er, ohne zu wissen und ohne an etwas zu denken die vom Zauberer bestimmte Arbeit verrichtet, verwandelt er sich in einen Menschen zurück. Einmal hackte ein Mann Holz im Walde. Sein Söhnchen hatte er ins Gras gesetzt. Plötzlich schrie das Kind laut auf, streckte sich aus und war tot. In demselben Augenblick wollte eine große Natter (=Schlange) in die Erde verschwinden. Der Mann ergriff eine Rute und begann die Natter zu prügeln. Da verwandelte sich die Natter in eine Krähe. Diese stürzte sich auf den Mann und hackte ihn, sodass er auch sie prügeln musste. Gleich darauf verwandelte sich die Krähe in eine Jungfrau. Der Mann hatte sie von dem Fluch erlöst, indem er die Natter und die Krähe geschlagen hatte. Die Jungfrau aber beugte sich sogleich über den toten Knaben und erweckte ihn wieder zum Leben.

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