Burvji vajā cilvēkus / Zauberer verfolgen andere Menschen

From Pasakas un teikas
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Place of recording Gulbene
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Vienai mātei bija nepaklausīgs dēls; viņa to sūtīja muižā pie lielkunga darba meklēt. Bet šis lielskungs stāvēja ar velnu draudzībā, viņš spējis pārvērsties gan par putnu, gan par pašu velnu. Un tā nu lielskungs tūliņ otrā dienā deva dēlam notīrīt zābakus, bet tā, ka viņi gluži tīri. Ko nu dēls dara? Paņem nazi un nokasa zābakus, ka tur nepaliek ne melnumiņš virsū. Lielskungs par to sadusmojās un gribēja dēlu kult; bet dēls aizbēg pie mātes un savelk visām durvim, logiem krustus un tad pats noslēpjas krāsnī. Necik ilgi, lielskungs paliek par velnu un dzenas dēlam pakaļ. Atskrien gan, bet nekā iekšā tikt. Kur vien skatās, krusts priekšā. Ko nu? Laidis mājiņām uguni klāt, lai dēls sadegtu. Bet kamēr lielskungs tur dedzina, dēls izlīdis pa skursteni, aizskrējis uz muižu un savilcis lielkunga pilij visur krustus, kur vien pietapis. Pārnāk lielskungs, nevar pats savā pilī vairs ietapt. Nekā darīt, jāsauc kalpi, lai nodzēš krustus, pats nevar. Kalpi nodzēš un šis nu ies gulēt; bet guļamās istabas durvim tā pati nelaime: atkal krusts priekšā. Zils un melns izskrien laukā vēl kalpus aurēt; bet nezin kā pacels acis — ierauga: dēls, tāds nebēdnis, sēž pils jumta galā un svaidās ar dakstiņiem. Lielskungs nu paliek par ērgli un laidīsies dēlu grābt; bet dēls uzvilcis savai cepurei arī krustu, nevar piekļūt. Nu lielskungs noskaities bez jēgas un sacījis: "Laidīšu pats savai pilij uguni klāt, gan uzcelšu citu, bet to dēlu sadedzināt vajaga." Lielskungs pielaidis pilij uguni. Bet līdz labi dedzis, te atminējies savas zelta lietas un klupis iekšā tās glābt. Tomēr, ko puika dara? Tas par to laiku no jumta zemē un aizvelk durvim atkal krustu priekšā. — Lielskungs iekšā svilst un deg, bet laukā nevar tikt, bijis jāsadeg. Kad uguns apdzisusi, tad atraduši gruvešos lielkunga apgruzdējušos kaulus un veduši kapsētā paglabāt. Bet pie vārtiem piepēži saradušies bars ērgļu; tie katrs pakampuši vienu lielkunga kaulu un aizlaidušies, nedabūjuši paglabāt. Eine Mutter hatte einen ungehorsamen Sohn. Sie schickte ihn zum Gutsherrn, Arbeit zu erbitten. Der Herr war jedoch mit dem Teufel im Bunde: Er konnte sich in einen Vogel und sogar selbst in einen Teufel verwandeln. Gleich am nächsten Tag ließ der Großherr den Sohn Stiefel putzen, aber sie müssten ganz sauber werden. Was tat der Sohn? Er nahm ein Messer und kratzte einfach die Schwärze von den Stiefeln ab. Darüber würde der Großherr wütend und wollte den Jungen verprügeln. Aber dieser floh zu seiner Mutter und versah alle Türen und Fenster mit Kreuzen. Dann versteckte er sich im Ofen. Kurz darauf verwandelt sich der Großherr in einen Teufel und jagt dem Buben nach. Er kommt zwar angerannt, aber er kommt nicht ins Haus hinein, denn wo er auch hinsehen mag — überall versperrt ein Kreuz ihm den Weg. Was nun? Jetzt will er das Haus in Brand stecken, damit der Knabe im Feuer umkommt. Aber während der Herr mit dem Feuer hantiert, hat er das Haus durch den Schornstein verlassen. Er eilt zum Gutshof und malt überall am Gutshaus Kreuze an. Der Großherr kommt nach Hause, aber nun kann er sein eigenes Schloss nicht mehr betreten. Es ist nichts zu machen, er muss seine Knechte rufen, dass sie die Kreuze abreiben. Die Knechte reiben Kreuze ab, der Herr will sich schlafen legen. Aber auf der Tür der Schlafkammer prangt ebenfalls ein Kreuz. Schwarz und blau vor Wut rennt der Herr hinaus und ruft seine Knechte. Unwillkürlich hebt er seinen Blick und sieht: Der Bursche sitzt auf dem Dach des Schlosses und wirft mit Dachpfannen herum. Da verwandelt der Großherr sich in einen Adler und erhebt sich in die Luft, um den Jungen zu packen. Aber der Bursche hat seine Mütze ebenfalls mit einem Kreuz bemalt — der Herr kommt nicht an ihn heran. Da ist der Großherr außer sich vor Wut und denkt: "Ich will mein eigenes Schloss in Brand stecken, damit er umkommt. Ich kann mir ja ein neues Schloss bauen!" Der Großherr steckte das Schloss in Brand. Als das Feuer schon prasselte, kamen ihm seine Goldschätze in den Sinn. Da stürzte er ins Haus, seine Schätze zu retten. Aber was machte der Bursche? Er war inzwischen heruntergeklettert und malte ein Kreuz an der Haustür. Der Großherr begann zu brennen, aber er konnte nicht heraus und musste elend in den Flammen umkommen. Als das Feuer erloschen war, fand man in der Asche die angesengten Knochen des Großherrn. Man brachte sie zum Friedhof, um sie dort zu bestatten. Aber am Tor stürzte sich eine große Schar Adler nieder: Sie schnappten die Knochen des Großherrn und flogen davon. So konnte der Großherr nicht mehr bestattet werden.
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