Zauberer verfolgen andere Menschen

From Pasakas un teikas
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Einmal ging ein Bauer hinaus, um seine Felder zu betrachten. Am Waldrand begegnete er einem fremden Mann. Dieser fragte ihn, ob er nicht einen reichen Bauer kenne, den man bestehlen könnte. Da der Bauer wusste, dass sein Haus von drei sehr bissigen Hunden bewacht wurde und dass sein Gesinde zu Hause war, wies er auf seinen eigenen Hof. Nun gesellten sich noch andere Kameraden zu dem Dieb und begaben sich alle zusammen auf den Hof des Bauern. Als sie dort angelangt waren, warf der Anführer der Diebe drei Steine über den Zaun. Da verstummten die Hunde. Dann ging der Anführer ans Tor und klopfte: Es öffnete sich. Jetzt half der Bauer selbst dabei, verschiedene Vorräte aus dem Speicher zu holen. Um alle Diebe festnehmen zu können, eilte er schließlich ins Haus und wollte seine Knechte rufen. Er betritt die Stube und sieht: Alle schlafen so tief, als wären sie gestorben. Wohl versuchte er sie mit Schütteln und Stoßen aufzuwecken, ja, er stach sogar mit einem Messerchen auf sie ein, aber das alles war vergeblich: Sie schliefen wie tot. Nach langer Zeit erwachten sie schließlich, aber nun war es zu spät: Die Diebe waren bereits über alle Berge. (Eine ganz ähnliche Sage habe ich früher auf dem Cīruļi-Hof in Kroņa Talsi gehört. A.I.P.)

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