Zauberer verfolgen andere Menschen

From Pasakas un teikas
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Auf dem Kraņķis-Hof von Aumeisteri lebte vor langer Zeit der Zauberer Kuka Juris, der von Kranken Geld nahm, was nicht erlaubt war. An einem Samstagabend kam er aus der Badestube und setzte sich auf eine alte Egge hin. Plötzlich brach ein Wirbelsturm aus und riss Juris in die Luft, als der Hexenmeister eine Stimme hörte, die rief: "Ein Schritt — eine Werst! Ein Schritt — eine Werst!" Als Juris wieder zu sich kam, befand er sich in der Korndarre von Lizīte (nicht weit vom Gut Liepas bei Cēsis). Dort spannte der Teufel gerade eine große Rinderhaut auf, auf der er die Sünden der Menschen aufgeschrieben hatte. In der Korndarre war ein goldener Sarg aufgebahrt, um den sich Herren versammelt hatten, die wie Richter aussahen. "Schneller, schneller!“, rief einer von ihnen aus und wies nach dem Hahn, "er wird gleich krähen!" Plötzlich war alles verschwunden und Kuka Juris lag auf einem alten Pferdegerippe.

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