Hexenmeister schädigen die Ernte

From Pasakas un teikas
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Comments: K. Mačulāns in Laši hat eine Sage aufgeschrieben (VII, I, 685, 11), in der berichtet wird, dass ein Hexenmeister Sand auf die Felder eines Bauern ausstreut, weshalb dort nichts gewachsen sei. Er hat in derselben Gegend auch noch eine andere Sage aufgeschrieben, in der der Knecht eines Bauern, ein Hexenmeister, das Saatgetreide aus dem anderen Ende des Sackes nahm und deshalb nichts gedieh. Drīzulis hat Brīvzemnieks eine Sage zugesandt (686, 1, 3), nach der zwei Ķūti-Bauern beim Säen gehext haben und damit den Feldern des Ozoliņi-Bauern den Segen genommen haben. Der Wiss. Kommission ist eine Sage zugesandt worden, nach der ein Zauberer ein behextes Ei auf dem Getreidefeld des Nachbarn versteckt (684, 1). P. Š.


Vor langer Zeit lebten auf einem Hof von Jaun-Roze zwei Bauern, die gemeinsam das Land bearbeiteten. Der eine hatte beobachtet, dass der andere Bauer am Morgen des Gründonnerstags nackt dreimal ums Haus herumlief und bei sich sprach: "Er soll den gleichen Kummer haben wie ich!" Von da an begann es dem anderen sehr schlecht zu gehen: Nichts gelang ihm, die Kühe verendeten, die Ernte missriet, bis er schließlich die Gegend verlassen musste. Der Hexenmeister hatte dagegen fortan in allem Glück.

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