Burvji moka lopus / Hexenmeister quälen das Vieh

From Pasakas un teikas
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Place of recording Skultes, Limbažu apkārtne
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Puis, pie saimnek dzīvādams, noveirais, ka nāburg saimnek zirg kā bluķ brang, viņ saimnek zirg švak: kaul un ād; noskatijs a, ka nāburg puiš zirgim labak eišan nedod, labak nebara, kā viņ savs zirgs. Domajs: kas tas par liet! un jemes nāburg noskatit. Bijs sveidien pavasarā, kad zirgs pirma reiz laiž ganas. Nāburgs pajems apaukš rokā, gājs pa šo zirg peidim, žvankajs apaukš no vien pus uz otr un teics: "Jemu, jemu, bet ne visu; jemu, jemu, bet ne visu!" Puis nogaid, kamer nāburgs ved savs zirgs ganas. Pajems apaukš, gājs pa nāburg zirg peidim, žvankajs apaukš no vien pus uz otr un saceijs: "Jemu, jemu visu, jemu, jemu visu!" Peic tam nosprāguš nāburg vis zirg. Ein Knecht hatte beobachtet, dass der Nachbar seines Bauern wohlgenährte und prächtige Pferde hatte, während sein eigener Bauer nur magere und schwache Pferdchen besaß. Er sah auch, dass der Knecht des Nachbarbauern seine Pferde nicht besser fütterte als er jene seines Bauern. Da dachte er: Was kann das nur sein? Und er beschloss, den Nachbarn zu beobachten. Es war ein Sonntag im Frühjahr: Die Pferde wurden zum ersten Mal auf die Koppel gebracht. Da sah er, dass der Nachbar ein Zaumzeug nahm und — damit rasselnd — den Pferden seines Bauern folgte, in dem er sprach: "Ich nehme, ich nehme, aber ich nehme nicht alles!" Der Knecht wartete ab, bis der Nachbar seine Pferde zur Koppel brachte. Dann folgte er ihm und sprach: "Ich nehme und ich nehme alles! Ich nehme und ich nehme alles!" Bald darauf verendeten alle Pferde des Nachbarbauern.
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