Hexenmeister reisen mit dem Wirbelwind

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search
Comments: Eine ganz ähnliche Sage hat H. Skujiņa in Aumeisteri und J. Rubenis in Ērgļi aufgeschrieben. A. Lerchis-Puškaitis hat in seiner Sammlung ähnliche Sagen aufgenommen, V, 127, 45, dann von Jānis Jansons aus Liel-Platone (VI, I, 700, 4), von Pēteris Alunāns in Krustpils (Jkr, II, LP, VII, I, 701, 7), dann von "Austrums" (1894 Nr. 46, VII, I, 702, 9) und von Kalniņš in Garkalne (711, 1, 702, 10). P. Š.


In der Saatzeit — so gegen Mittag — erhob sich eines Tages ein gewaltiger Wirbelwind und sauste auf ein Bauernhaus zu. Die Leute waren gerade beim Mittagessen. Der Bauer merkte, dass es schlimm werden könnte, und lief hinaus. Er schleuderte sein Messer nach dem Wirbelwind, und dieser ließ gleich nach. Im Winter musste der Bauer nach Riga fahren. Im Wirtshaus legte der Gastwirt ihm beim Essen sein eigenes Messer auf den Tisch. Es war dasjenige, das er im Sommer nach dem Wirbelwind geschleudert hatte. Als der Bauer fragte, wie er zu seinem Messer gekommen sei, antwortete der Wirt: "Ihr habt es ja selbst zur Saatzeit nach mir geworfen und mich dabei an der Ferse verletzt."

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox