Der Hexenmeister wird gestört

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Comments: V. Ozoliņš in Valtenberga hat eine Sage aufgeschrieben (LP, VII, I, 693, 3), in der ein Hexenmeister die Hälfte einer toten, versengten Katze auf einen fremden Hof bringt. Die Katze wurde an den Glockenklöppel gehängt. Dann läutete man die Glocke. Gleich darauf war der Hexenmeister tot. I. Bitaks in Litene hat eine Sage aufgeschrieben, in der ein Hexenmeister einem Bauern empfiehlt, ein Ei, das an einem Faden hängt, an der Stallwand aufzuhängen und es zwei Monate lang immer wieder zu bewegen. Da wurden die Pferde des Bauern fett und rund (LP, VII, I, 694, 8). P.Š.


Vilnātnie, die Altbauern des Kundziņi-Hofes von Vijciems waren "Eierträger". Einmal brachte der alte Vilnātnis ein Ei auf den Lēpeles-Hof von Vijciems, das er am Ziehbrunnen in der Erde verscharrte. An dieser Stelle stand die Pferdetränke des Lēpele auf Stützen. Zur Zeit der Heumahd fand der Lēpele das Ei, steckte es in einen Fäustling und hängte es an den Querbalken im Speicher auf, wobei er sagte: "Hängen sollst du wie dieses Ei!" Da kam die alte Kundziņi-Bäuerin auf den Hof geeilt um bat, ihr ein wenig Salz zu leihen, aber sie sagte kein Wort davon, dass ihr Alter im Sterben lag. Sobald die Lēpeles-Leute ihr das Salz gegeben hatten, wurde Vilnātnais wieder gesund.

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