Tod der Hexenmeister

From Pasakas un teikas
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Comments: In einer anderen Sage, die Skujiņa in Aumeisteri aufgeschrieben hat, bittet der Hexenmeister seinen Sohn, ihn das Zaumzeug des Nachbarn zu holen. Als man es geholt hatte, leckte der Hexenmeister es ab, rollte aus dem Bett, ließ die Zunge hängen und war auf der Stelle tot.


Es lebte einmal ein Bauer, der ein Hexenmeister war. Als er erkrankte und alle Leute schon auf sein letztes Stündchen warteten, konnte er nicht sterben und musste sich monatelang quälen. In seiner großen Pein schrie und jammerte er: "Seht, seht, so viele Teufel, und alle warten sie auf meinen Tod." Ein anderes Mal erzählte der Kranke Bauer, dass die Teufel mit Gabeln nach ihm stießen und seine Zunge herausreißen wollten. Der Nachbarbauer kam an, um den Kranken zu besuchen. Der kranke Hexenmeister bat ihn: "Geh nach Hause und hole das Zaumzeug deines Pferdes, ich will es ablecken!" Der Nachbar versprach es, aber er brachte ihm das Gewünschte nicht. Es war ihm eingefallen, warum der Kranke es haben wollte: Es wäre ein Heilmittel für ihn gewesen. Der Hexenmeister hatte schon vor einem Jahr eines seiner Pferde verenden lassen. Der Hexenmeister quälte sich noch lange, schließlich aber starb er doch.

In einer anderen Sage aus Aumeisteri bittet der sterbende Hexenmeister seinen Sohn, seine alte Mütze auf den Kopf zu setzen, aber dieser wirft die Mütze erschrocken auf die Erde, denn in der Mütze war eine Schlange. P.Š.

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