Raganas vajā cilvēkus / Hexen verfolgen Menschen

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Source
About subject(s)
About topic(s)
About place(s)
Original metadata:
Collector
Informant(s)
Place of recording Džūkste-Pienava
Year of recording
Age of informant
Other publications
Comments
Latviski (edit) Deutsch (edit)
Viens saimnieks brauc no pilsētas mājā un lūdzas svešā mājā pārgulēt. Svešais saimnieks nakts mājas nevar apsolīt, jo neesot nekur rūmes; muižā, jaunajā pilī, gan esot rūmes papilnam, bet tur atkal nejauki spokojoties. Saimnieks apņemas pilī pārgulēt, jo neesot no spokiem bail. Aiziet un apguļas. Ap pusnakti ievelkas liela sarkana čūska, ar biezām bruņām un taisās gulētājam virsū krist. Šis atmožas, paķeŗ lākturi un iegrūž to čūskai rīklē. Čūska norīstās vien un tūlīt velkas atpakaļ. Saimnieks pa tumsu čāpo čūskai pakaļ un grib redzēt, kur šī labu paliks. Jā, izvelkas no pils laukā un tad nozūd kādā alā, pašā pils tuvumā. Ala tik šaura, ka mokām tik ielīst; tomēr tas neliekas mierā un rauga četrrāpus ielīst. Lien, lien, kamēr atduŗas pie alas durvim, kuŗām par laimi maza šķirbiņa. Pa šo šķirbiņu tas redz, ka čūska, izlīzdama caur kādu čakārni, paliek par veceni un nu stāsta, ko piedzīvojusi. Citas vecenes spļauj uguni aiz dusmām un beidzot nospriež, ka visām jāietot gulētājs galināt. Šis to sadzirdējis, laiž ļekas vaļām, lai sadabūtu cilvēkus sev palīgā. Atnāk cilvēki, meklē alas — viss nozudis. Bet no tā laika arī pilī vairs nespokojas. Kungs apdāvina raganu izdzinēju bagātīgi: šim nu bij nauda, kungam pils. Ein Bauer fährt von der Stadt nach Hause. Unterwegs kehrt er auf einem fremden Bauernhof ein und bittet um ein Nachtlager. Der fremde Bauer kann ihm ein solches nicht gewähren. Er habe keinen Platz. Auf dem Gutshof, in dem neuen Schloss, sei zwar Platz genug, aber dort spuke es sehr. Der reisende Bauer ist bereit, dort zu übernachten, denn er fürchtet sich nicht vor Gespenstern. Er geht zum Schloss und legt sich hin. Gegen Mitternacht kommt eine große rote, gepanzerte Schlange hereingekrochen und will sich auf den Liegenden stürzen. Er erwacht, greift nach der Windlaterne und wirft sie der Schlange in den Rachen. Die Schlange würgt und schluckt und verschwindet. Der Bauer schleicht in der Dunkelheit der Schlange nach, denn er möchte sehen, wo sie geblieben ist. Er sieht tatsächlich, dass sie hinausschleicht und sich in einer Höhle in der Nähe des Schlosses verkriecht. Die Höhle ist so eng, dass man nur auf allen Vieren in sie hineinkriechen kann, aber er versucht es dennoch. Er kriecht und kriecht, bis er auf eine Tür stößt, die zum Glück eine Ritze hat. Dadurch sieht er, wie die Schlange unter einen Stubben hindurchschlängelt und sich in ein altes Weib verwandelt, das zu erzählen beginnt, was es erlebt hat. Andere alte Weiber, die sich in der Höhle befinden, speien vor Wut Feuer und beschließen alle zusammen, den Schläfer zu überfallen und zu töten. Der Bauer, der es gehört hat, sucht das Weite, um andere Menschen zu Hilfe zu rufen. Die Leute eilen herbei, suchen die Höhle — doch sie ist verschwunden. Aber seit der Zeit hat es im Schloss nicht mehr gespukt. Der Herr beschenkte den Hexenvertreiber reichlich: Der hat jetzt Geld, der Herr hat sein Schloss zurück.
Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox