Die Hexen verderben das Vieh

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Comments: Počkalns in Skrunda hat eine Sage aufgeschrieben (Sammlung Brīvzemnieks “Sborņik“, LP, VII, I, 537, 7), in der sich eine Hexe in eine Elster verwandelt. In der Sage der P. Lapsiņa aus Rūjiena (VII, I, 539, 10) verwandelt sich die Hexe in eine Krähe. E. Steinberģis aus Raņkenieki (VII, I, 542, 20) und Pelēks aus Suntaži schreiben, dass die Hexe sich in einen Fisch verwandelt. P. Š.


Ein Hirte hatte einen großen schwarzen Hund. Das Vieh graste gerade ganz ruhig, der Hirte hatte sich hingesetzt und der Hund lag zu seinen Füßen. Plötzlich begann er zu bellen und rannte zum Wald. Dort fiel er über eine Elster her. Der Hirte schaute genau hin: Potztausend! — die Elster hatte keinen Schwanz. Nun lief er sogleich zum nächsten Schmied. Dieser lud das Gewehr mit einem Taler und erschoss die Elster. Und was geschah nun? Am nächsten Tag erfuhr man, dass auf dem Bierandži-Hof von Alsunga ganz plötzlich ein altes Weib, das als Hexe weit bekannt war, eines schnellen Todes gestorben sei: Es war um die Zeit des Schusses geschehen, und der Alten war die eine Körperhälfte ganz zerschmettert.

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