Raganu nāve / Das Sterben der Hexen

From Pasakas un teikas
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Place of recording Nurmuiža
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Reiz viena saimniece gulējusi uz mirstamās gultas. Kad tā jutusi pēdējo stundu tuvojamies, piesaukusi savu meitu un teikusi: "Mīļais bērns, kad es nomirstu, nāc mani vāķēt." Meita to apsola un saimniece tūdaļ arī nomirst. Pirmā naktī meita apsēdusies klētiņā pie zārka un lasa dziesmu grāmatu. Te ap pusnakti viņa dzird, ka kāds klauvē un klauvieni atkārtojas arvien stiprāki. Viņa redz, ka saimniece zārkā piecēlusies sēdus un sauc, lai nāk iekšā. Atveras durvis, ienāk viens melns kungs. Meita redz, ka tam kungam ir aste pakaļā. Kungs pieiet pie saimnieces un sarunājas, meita aiz bailēm met krustus, bet saimniece saka: "Nebaidies, un nāc nākamo nakti atkal!" Te iedziedas gailis, smalkais kungs pazūd un saimniece guļ kā gulējusi. Otrā naktī meita vāķē atkal. Kad pulksten 12. atkal klauvē, tad ienāk divi melni kungi un sarunājas ar nomirušo. Gaiļiem aizdziedoties, tie atkal nozūd. Trešā naktī klauvē pavisam stipri un nu ienāk trīs melni kungi. Saimniece uzlec stāvus un liek meitai atnest kleitu un miršu vaiņagu. Meita to arī izdara. Apvilkusi atnesto kleitu, saimniece iet līdzi melnajiem kungiem. Meita skrējusi skatīties: saimniece gājusi vidū, viens bijis katrā pusē, bet trešais aiz muguras. Aiz klēts lejiņā viens no kungiem licis ar vāli saimniecei pa galvu un tad visi rūkdami nozuduši. Eine Bäuerin lag auf dem Sterbebett. Als sie ihr letztes Stündlein nahen fühlte, rief sie ihre Tochter an ihr Bett und sprach: "Liebes Kind, wenn ich gestorben bin, so komm und halte Wache an meinem Leichnam." Die Tochter versprach es, und die Bäuerin ist gleich darauf gestorben. In der ersten Nacht setzte sich die Tochter neben den Sarg, der im Speicher stand, und begann im Gesangbuch zu lesen. Gegen Mitternacht hört sie, dass jemand klopft und das Klopfen immer stärker und lauter wird. Sie sieht, dass die Bäuerin sich in ihrem Sarg aufgerichtet hat und ruft, der Klopfer möge hereinkommen. Die Tür öffnet sich, ein schwarzer Herr kommt herein. Die Tochter sieht, dass er hinten einen Schwanz hat. Er geht an den Sarg der Bäuerin und unterhält sich mit ihr. Das Mädchen bekreuzigt sich vor Angst, aber die Bäuerin sagt: "Fürchte dich nicht, sondern komm nächste Nacht wieder!" Plötzlich kräht der Hahn. Da ist der schwarze Herr auf einmal verschwunden und die Bäuerin liegt wieder friedlich in ihrem Sarg. In der nächsten Nacht hält die Tochter wieder Totenwache. Um Mitternacht wird wieder an der Tür geklopft: Diesmal kommen zwei schwarze Herren herein und unterhalten sich mit der Bäuerin. Als die Hähne krähen, verschwinden die Schwätzer. In der dritten Nacht wird sehr laut geklopft. Diesmal kommen drei schwarze Herren herein. Die Bäuerin springt auf und befiehlt ihrer Tochter, ihr ein Kleid und einen Myrtenkranz zu holen. Die Tochter tut es. Die Bäuerin zieht das Kleid an und folgt den Herren. Die Tochter folgte ihr und sah, dass die Bäuerin in der Mitte ging: An jeder Seite schritt ein Schwarzer, der dritte aber ging hinter ihnen her. Als sie in das kleine Tal hinter dem Speicher gelangten, holte einer der Schwarzen aus und schlug der Bäuerin mit einer Keule auf den Kopf. Dann sind sie unter lautem Gebrumm verschwunden.
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