Kreis Riga

From Pasakas un teikas
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Comments: Eine ähnliche Sage habe ich in Rauna von meinem Vater gehört. Eine solche hat mir auch K. Lielozols aus Nīca (aufgeschrieben von einer Schülerin namens M. Sikle) zugesandt. V. Ozoliņš aus Vestiena schreibt dagegen (LP, VI, 216, 25), dass ein Fremder mit Hilfe einer Rinderhaut Land von einem Bauer gekauft habe. J. Ozols aus Sauka hat Brīvzemnieks eine wenig glaubwürdige Sage zugesandt (Sammlung 19, 18), in der der Regenbogen die Schiffe der Deutschen in die Luft hinauf reißt und sie dann in einem See ertränkt. Das sei deshalb geschehen, weil Pērkons (=der Donner) die Letten schützen wollte. P. Š.


Riga, 1. Als die Kaufleute aus Bremen sich mit den Liven der Düna-Küste etwas angefreundet hatten, erbaten sie von dem Livenältesten so viel Land, wie mit einer Rinderhaut zu umfassen sei. Der Livenälteste, der nichts Arges vermutete, war damit einverstanden. Nun schnitten die Deutschen aus der Rinderhaut schmale Riemen und spannten sie um das Stück Land, auf dem sich jetzt die Stadt Riga befindet, und begannen Warenlager aus Stein zu erbauen. Damit sie sicher unter den Heiden leben konnten, ohne zu befürchten, dass jene sie berauben könnten, hatten sie sich von dem Livenältesten die Erlaubnis ausbedungen, ein steinernes Haus zu errichten, um sich darin vor möglichen Angriffen der Heiden zu schützen. Sie ließen Baumaterial aus Deutschland herbeischaffen und begannen auf einer Dünainsel die St. Mauritiuskirche zu erbauen, danach die Schlösser von Ikšķile (Üxküll) und Dole.

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