Kreis Cēsis (Wenden)

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Rauna, 1. Rauna soll früher eine ziemlich große Stadt gewesen sein: Sie erstreckte sich vom Marijas kalns (Marienberg) bis zum Cimze-Fluss. Die Kirche von Rauna hatte einen sehr hohen Turm, der, der lange Kaspars genannt wurde. In einem Krieg wurde die Stadt zerstört und nicht wieder aufgebaut. Von der Rauna-Burg führten mehrere unterirdische Gänge nach draußen, einer dieser Gänge soll sogar bis nach Wenden gereicht haben. Als die Russen Rauna belagert hatten, trugen die russischen Soldaten in ihren Mützen soviel Erde zusammen, dass sie den Tanīsa kalns (Antoniusberg) aufschütten konnten, von dem aus sie die Schwedenburg mit Kanonen beschossen. In der Burg herrschte bereits der Hunger, aber damit die Russen es nicht merkten, erhoben die Schweden ein geschlachtetes Rind auf den Stadtwall, auf dessen Hörner sie Brezeln gesteckt hatten. Schließlich wurde die Burg doch zerstört und fiel den Russen in die Hände. Unter den Schlossmauern sollen sich Kellergewölbe befinden, in denen Schwedenschätze verborgen liegen. Auf der größten Geldkiste soll ein großer schwarzer Hund mit feurigen Augen liegen, der die Schätze bewacht. Der Eingang des Kellers sei mit Steinen versperrt, damit die Leute nicht eindringen können.

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