Das Leben der Menschen in der ältesten Zeit

From Pasakas un teikas
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In der Schwedenzeit hatte ein schwedischer Offizier sein Regiment verlassen und sich im Walde an der Stelle, wo sich heute der Juriņi-Hof der Barmaņi Gemeinde befindet, niedergelassen. Ganz allein hat er sich mit seinem Schwert ein Haus und eine Korndarre gezimmert. Heerwagen, der alte Pfarrer der Gemeinde von Gaujiena, habe gesagt: Hätte der Großherr ihm nicht seine Rüstung und sein Schwert weggenommen, hätten seine Nachkommen mit allen Großherren verkehren können, denn der schwedische Offizier habe einem hohen Stande angehört.

In der alten Klete (Vorratshaus) des Juriņi-Hofes von Barmaņi wurde oft unter den Fußbodenbrettern Geld getrocknet. Eines Nachts schliefen das Hirtenmädchen und ein altes Mütterchen in dem Vorratshaus. Wieder wurde Geld getrocknet. Plötzlich öffnete sich die verriegelte Tür. Im hellen Mondlicht betrat ein Krieger mit einem Dreispitz auf dem Kopf das Vorratshaus. Das Hirtenmädchen versteckte sich im "staņķis". (In Barmaņi wird ein dicker Klotz mit hohler Mitte, in dem man Getreide aufbewahrt, staņķis genannt.) Als sie nach ausgestandener Angst wieder zu sich kam, war der fremde Krieger aus dem Vorratshaus wieder verschwunden. Das alte Mütterchen aber stöhnte in seinem Bett und ist kurz darauf gestorben. Ihm waren alle Knochen gebrochen. Der fremde Krieger hatte in alten Zeiten unter dem Vorratshaus Geld vergraben, das er von Zeit zu Zeit trocknete und hütete.

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