Das Leben der Herrschaft

From Pasakas un teikas
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Dort, wo sich heute der russische Friedhof von Lubāna befindet, soll früher eine Räuberhütte gestanden haben. Eines Tages, als gerade ein furchtbares Unwetter tobte, schickten die Räuber sich an, einen jungen Jägersmann umzubringen. Der Jäger hatte sich verirrt. Aber in dem Augenblick erdröhnte ein solches Donnergrollen, dass die Räuber fast zu Boden gefallen wären. Erschrocken und verängstigt brachten sie den Jäger ins Freie und banden ihn an einen Baum fest, indem sie sagten, er solle sich recht reinwaschen, um dann sauber zur Hölle fahren zu können. Die Räuber kehrten in ihre Hütte zurück. Wieder erdröhnte ein Donnerschlag, und der Jäger sank bewusstlos zu Boden. Als er wieder zu sich kam, erblickte er an der Stelle der Hütte nur einen Schutthaufen. Der Blitz war eingeschlagen und die Hütte mitsamt den Räubern verbrannt. Der Jäger aber wurde von seinem treuen Hund von seinen Fesseln befreit. Die Leute erzählen noch, dass in Kriegszeiten an jener Stelle russische Krieger begraben worden seien.

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