Harte Strafen

From Pasakas un teikas
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Auf dem Buliņa kalns der Gemeinde Aumeisteri soll in alten Zeiten eine Kirche gestanden haben. Neben der Kirche befand sich der Friedhof. Vor der Kirche stand der sogenannte Henkerpfahl. Wenn einer eine Strafe verdient hatte, verkündete der Pfarrer von der Kanzel, dass heute der oder der ausgepeitscht oder an den Henkerpfahl gebunden werden würde. Gleich nach dem Gottesdienst wurde dann die Strafe vollzogen.

In der Kirche stand vor dem Altar der sogenannte Schandstuhl. Der Verurteilte musste während des Gottesdienstes auf jenem Stuhl sitzen. Meist wurden Mädchen, die ein uneheliches Kind geboren hatten, auf den Schandstuhl gesetzt. Die Mädchen mussten ihre Röcke hochziehen, und so saßen sie nun an mehreren Sonntagen hintereinander, wobei der Pfarrer von der Kanzel bekanntgab, für welches Vergehen sie auf dem Schandstuhl sitzen mußten.

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