Kriege

From Pasakas un teikas
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Als die Russen die Schweden im Kampf geschlagen hatten, floh eine schwedische Reitergruppe durch Cīrava der Heimat zu. Aber die Kosaken verfolgten die Fliehenden. Die Schweden hofften, in der Burg von Cīrava Zuflucht zu finden und, durch ihre Mauern geschützt, den Kosaken Widerstand zu leisten. Die Großfrau von Cīrava begriff es sehr gut: Sollte eine Schlacht stattfinden, würde in Cīrava kein Stein auf dem anderen bleiben. Deshalb griff sie zu einer List. Sie ließ Tische decken und Weine auftragen und ermunterte ihre Gäste zu essen und zu trinken. Die Kosaken seien schon an Cīrava vorbeigezogen, ohne zu ahnen, dass die Schweden hinter ihren Mauern Zuflucht gefunden hatten. Die Schweden aßen und tranken. Als sie ordentlich angeheitert waren, bat die Gnädige sie unter Schmeicheleien, weiterzureiten, denn es könne ja noch eine andere Kosaken-Abteilung kommen, sie einholen und angreifen. Aber sie sagte freilich nicht, dass die erste Kosakenabteilung nicht weitergeritten war, sondern im nahen Wald auf den Aufbruch der Schweden wartete. So geschah es denn auch. Sobald die Schweden Cīrava verlassen hatten, um weiter nach Liepāja (Libau) zu reiten, kamen die Russen aus dem Wald. Bei Gavieze holten sie die Schweden ein. Die Schweden versuchten, sich auf dem Gutshof von Gavieze zu retten. Es kam zu einer Schlacht. Die Schweden wurden verjagt, aber von Gavieze blieben nur Steine und Asche übrig.

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