Kriege

From Pasakas un teikas
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Es begab sich vor etwa 80 Jahren, als der Feind nach Kurland kam. Ein französisches Regiment war in Ēdole geblieben, aber die Russen begannen die Franzosen zu verfolgen und brachten sie schließlich um. Nur an einen, der die Eisenworte kannte, konnten die Russen nicht herankommen: Der tobte, plünderte und brachte jeden um, der ihm begegnete. Die ganze Gegend zitterte vor ihm. Ein Bäuerlein beschloss, das Land von diesem furchtbaren Mann zu befreien. Da man ihm mit der Kugel nichts anhaben konnte, hatte das Bäuerlein sich einen anderen Weg ausgedacht. Nachdem er erkundet hatte, wo der Franzose sich vorzugsweise aufzuhalten pflegte, schärfte das Bäuerlein seine Axt und begab sich auf dem Weg nach Alsunga zu der Brücke, die sich in der Nähe des Tiltarāji-Hofes befand. Er kroch unter die Brücke. Bald darauf fand sich auch der Franzose auf der Brücke ein, lehnte sich gegen das Geländer und begann zu schwanken. Als er sich etwas mehr zurückbog, holte das Bäuerlein mit der Axt aus und versetzte ihm einen Schlag. Da verschwand der Franzose in den Wald, wo er noch lange Zeit röchelte. Der Wald heißt der Trumpiena-Wald und die Brücke wird die Franzosenbrücke genannt.

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