Seen

From Pasakas un teikas
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Nicht weit von der Gemeindeschule von Dole entfernt befindet sich zwischen zwei Hügeln eine ziemlich große, muldenförmige Vertiefung. Die Vertiefung bildet eine, etwa 3 Klafter lange Schlucht, die schmutziggelbes Wasser führt. Versucht man mit einer Holzstange das Wasser auszuloten, findet man keinen Grund. Diese Vertiefung nennt man Siļķu ieleja (Heringstal) oder Siļķu bedre (Heringsgrube). Früher soll das Tal bis oben hin mit Wasser gefüllt gewesen sein und mit dem Meer in Verbindung gestanden haben. An der Stelle, wo sich heute die Heringsgrube befindet, soll das Wasser sich im Kreise gedreht haben. Boote und Schiffe sind durch den Kazapurvs-Weg (damals Kazapurvs-Meeresenge) mitunter auch in das jetzige Heringstal eingekehrt. Einmal aber ist ein Lastboot, das mit Heringen beladen war, von dem Wasserstrudel erfasst worden und versunken. Davon hat das Tal seinen Hamen erhalten.

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