Seen

From Pasakas un teikas
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Comments: Auch A. Aizsils hat eine Sage aufgeschrieben, nach der Lubāns in der Luft geflogen sei. Als jedoch eine Magd, die gerade beim Wäschebleueln war, seinen Namen erraten habe, sei der See zur Erde hinabgestürzt. Ansis Lerchis-Puškaitis schreibt noch (V, 384, 174), dass der See vor seinen Abflug noch gegessen und zwei Teller zurückgelassen habe, aus denen die kleinen Seen der Kangari-Hügel entstanden seien. Nach einer anderen Variante seien sie die vergessenen Augen des großen Sees. Eine andere Sage aus Ropaži erzählt, dass die beiden kleinen Seen unterirdisch miteinander verbunden seien. P. Š.


In alten Zeiten sind alle Seen in der Luft geflogen, so auch der Lubāns. Wegen seiner Größe konnte er schwer eine Stelle finden, an der er sich hätte niederlassen können. Schließlich war er des Fliegens müde geworden und ließ sich zwischen Prauliena und Lazdona auf die Erde nieder, um ein Mittagsschläfchen zu machen. Nachdem er sich erholt hatte, flog er weiter, aber seine Stiefel hatte er an der Raststätte zurückgelassen. Dort, wo er seine Stiefel vergessen hatte, entstand ein See, der den Namen Melnais ezers (Schwarzsee) erhielt. Gegen Abend ließ er sich an einem anderen Ort nieder, um zu Abend zu essen. Nachdem er gegessen hatte, flog er wieder weiter, aber auf dem Tisch war ein Teller zurückgeblieben. An der Stelle entstand ein See, der den Namen Baltais ezers (Weisssee) erhielt. Erst um die Mittagszeit des nächsten Tages entdeckte Lubāns eine weite Ebene. Er erkannte, dass, er sich dort bequem ausstrecken könnte, und ließ sich in der Ebene für immer nieder.

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