Ezeri / Seen

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Source
About subject(s)
About topic(s)
About place(s)
Original metadata:
Collector
Informant(s)
Place of recording Lielvārde
Year of recording
Age of informant
Other publications
Comments
Latviski (edit) Deutsch (edit)
Vienreiz bijis stiprs vīrs, kas vecuma galā tik piepēži nozudis kā akā. Ļaudis domājuši: kāds nogalinājis vai kā. Bet viņš nebijis vis pagalam: sveiks un vesels, ače, dzīvojis slepeni mežā. Reiz velns noklausījies, ka ļaudis vīru taujādami meklējuši. Tūliņ noskrējis pie Velna mātes dziļā peklē un teicis: "Ko domā — tas un tas vīrs nozudis, laikam kur nomiris; ē! kad varētu atrast — nāktu mūsu nagos!" Velna māte atteikusi: "Tu jau zini: kas klajumā mirst, tas pārredzams, bet ja mežā miris, kas to ieraudzīs tik lēti? Tādēļ pārmeklē mežus, varbūt atron!" Velns tūliņ skrējis pa mežiem, pa purviem un beidzot atradis šo dzīvu, meža vidū, mājiņā. Pašu laiku gan nebijis mājā, bet velns paķēris lielu akmeni, ielīdis krāsnī un gaidījis meklēto pārnākam. Vakarā pārnācis arī. Velns nu spēris ar akmeni šim virsū, bet lielā karstumā aizsviedis gaŗām. Nu vīrs sviedis pretim: no lielā sviediena mājiņa sabrukusi un velns bēgdams nogrimis zemē. Tai vietā, kur velns grimis, palikusi liela lāma, izcēlies Pakulu ezers. Simtu gadu vēlāk velns, no bailēm atžirdzis, iznācis ar lielu svirti atkal vīru meklēt. Bet tāds te vairs nebijis. Nu velns dusmās nosviedis gaŗo svirti pie Pakulu ezera un pazudis. Kur svirte kritusi, tur iegrimusi zeme, no kā izcēlusies upīte, ietecēdama Ogrē. Es lebte einmal ein starker Mann, der im Alter so plötzlich verschwand, als wäre er in den Brunnen gefallen. Die Leute dachten: Vielleicht hat ihn jemand umgebracht. Aber er war nicht tot: Gesund, und munter lebte er heimlich im Walde. Einmal hatte der Teufel die Gespräche der Leute belauscht, die nach ihm fragten und suchten. Sogleich rannte er in die tiefste Hölle zu der Teufelsmutter und berichtete: "Was denkst du — der, und der, Mann ist verschwunden, wahrscheinlich liegt er irgendwo tot. Ech, wenn man ihn finden könnte, würde er uns zufallen!" Darauf entgegnete die Teufelsmutter: "Du weißt es ja: wer auf dem Feld stirbt, der ist leicht zu finden, aber wie wirst du ihn finden, wenn er im Wald gestorben wäre? Durchsuche, deshalb die Wälder gut, vielleicht hast du Glück und findest ihn!" Der Teufel rannte davon, durchsuchte Wälder und Moore und fand den Mann schließlich in seinem Häuschen mitten im Wald — lebendig. Da er gerade nicht zu Hause war, hob der Teufel einen großen Stein auf, kroch in den Ofen und erwartete seine Rückkehr. Am Abend kehrte der Mann heim. Der Teufel schleuderte den Stein nach ihm, aber — hitzig, wie er war — warf er daneben. Jetzt schleuderte der Mann den Stein zurück. Durch die Wucht des Wurfes stürzte das Häuschen ein. Der Teufel ergriff die Flucht und versank in die Erde. An der Stelle, wo der Teufel versunken war, entstand eine mit Wasser gefüllte Vertiefung — der Pakulu ezers. Als der Teufel hundert Jahre später sich von seinem Schreck erholt hatte, ergriff er eine lange Stange und machte sich auf den Weg, um nach dem Mann zu suchen. Aber der Mann lebte schon längst nicht mehr. Da warf der Teufel in seinem Zorn die Stange in der Nähe des Pakulu ezers hin und verschwand. Dort, wo die Stange aufgeschlagen war, ist ein Bach entstanden, der in die Ogre mündet.
Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox