Seen

From Pasakas un teikas
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In alter Zeit sind die Seen in der Luft geflogen. So ist auch der Vīķu ezers (an der Straße von Jekabmiests nach Jaunjelgava) aus der Luft gekommen. Zuerst hatte er sich in dem heutigen Sodēju purvs niederlassen wollen (zwischen den Gemeinden Sece und Vīganti). Drei Tage lang hing er stöhnend und tosend über dem Moor. Aber, da es keine Bäche oder Flüsse gibt, die in dem Moor münden, sondern nur welche, die aus ihm entspringen, und da niemand den See beim Namen nannte, ist er weitergeeilt, bis er an den Ort kam, wo er sich heute befindet. In dem Tal, in dem der See heute liegt, hat damals ein Hirtenmädchen Vieh gehütet, wobei es ein Liedchen sang und in dem Lied den Namen des Sees — Vīķu ezers — erwähnte. Sogleich kam der See herabgestürzt. Als nun die Hirtin ihn bat, sie ans Ufer zu lassen, teilte sich das Wasser, und die Hirtin konnte trockenen Fußes den Hügel erreichen.

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