Flüsse

From Pasakas un teikas
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Comments: Mārtiņš Paegle aus Lielvārde hat eine Sage auf­geschrieben (VI, 202, 7), laut der eine Frau ihrem Mann, der auf dem Feld arbeitete, das Essen gebracht hat. Plötzlich brach in ihren Fußstapfen ein Wasserstrahl aus, der sich in den Fluss Ogre verwandelte.


Auf einem Bauernhof stand eine hohe, dicke Linde. Eines Tages ließ der Bauer die Linde fällen. Sonderbarerweise fand man auf dem Lindenstumpf Wassertropfen, obwohl das Wetter trocken und heiß war. Da dachte der Bauer: "Man müsste graben und nachsehen, was darunter ist." Sie schaufelten die Erde um den Stumpf ein wenig weg, da schoss auf einmal Wasser unter dem Stumpf hervor. An dem Tag verblieb es so. Als sie am nächsten Tag nachsehen wollten, entdeckten sie, dass das Wasser sich ein Flussbett ausgespült hatte und bereits weit fortgeflossen war. Der Bauer gab dem Fluss den Namen Ogre. Ogre ist zu Beginn sehr schmal, aber sehr tief — das brodelnde, sich kreisende Wasser hatte sich ein tiefes Bett gerissen.

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