Moore und Sümpfe

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Auf dem Grund des Pfarrgutes von Jaun-Piebalga befindet sich das sogenannte Velna purvs (Teufelsmoor), in dem ein kleiner Bach entspringt, der später in die Grūžupe mündet. An der Mündung des Bächleins ist eine Stelle, die auch im Winter nicht zufriert. Im Winter sind dort öfters Pferde von Fuhrleuten eingebrochen. Deshalb nennen die Leute die Stelle Velna pekle (Teufelshölle).

Dem Teufel aber missfiel es, in einer Hölle zu leben, die sich auf dem Grunde des Pfarrhofes befand. Deshalb beschloss er, in Āžmugures eine neue Hölle zu errichten. Er suchte eine große Menge Steine zusammen und schleppte sie nun am Skrāģi-Hof vorbei nach Āžmugures, um sie für den Bau der neuen Hölle zu verwenden. Plötzlich krähte der Hahn. Der Teufel warf die Steine am Ufer der Līdece hin und floh in das Teufelsmoor zurück. Als er über die Lidece sprang, stieß er sich von einem Stein ab. Der Abdruck seiner Fußsohle und seiner Zähen ist noch heute zu sehen.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox