Berge

From Pasakas un teikas
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Ein paar Werst von der alten Burg von Aizkraukle entfernt, befindet sich am Ufer der Düna der Gutshof Aizkraukle. Zwischen der Burg und dem Gutshof breitet sich flaches Land aus. Mitten in dieser Ebene erhebt sich der Krusta kalniņš (Kreuzhügel). Auf dem Hügel sollen sich mehrere Rittergräber befinden.

Die Ritter waren Christen und ließen ihre Gräber mit Kreuzen versehen. Davon hat der Hügel seinen Namen erhalten: der Gräberhügel. Jetzt ist an der Stelle, der Getreidespeicher des Gutshofes errichtet. Abergläubische Leute betrachten dem Speicher als Behausung von Spukgestalten. Weiter stromaufwärts, etwa sechs Werst von der alten Burg entfernt, sind beide Ufer der Düna — sowohl auf der kurländischen wie auf der livländischen Seite — so flach, dass sie fast die gleiche Höhe mit dem Wasserspiegel haben. Die Ufer sind mit Bäumen bewachsen, und kleine Fußpfade führen direkt an die Daugava. Die Pfade werden auch Asins celiņi (Blutpfade) genannt. Auch hier hat eine große Schlacht stattgefunden. Dabei soll das Blut die Fußpfade entlang geströmt sein. Davon haben sie ihren Namen erhalten.

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