Putni un citi dzīvnieki / Vögel und andere Lebewesen

From Pasakas un teikas
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Place of recording Lubāna
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Vīnam saiminīkam pi azara beja pasāti zierņi. Zierņus aptyka meža zūss, kuras ar saules bluozmu vīnmār beja kluot. Kū darīt saiminīkam? Dūmuoja, dūmuoja — kai slikt, tai slikt: jo šaut, tad vīnu nūšausi, bet cytas aizskrīs; jo sist, var nūsist, vai arī na. Nikai navar sagudruot! "Pag'," dūmoj saiminīks, "nūpierkšu mads, brandiņa un samaisējs kūpā, palikšu pi zierņim." Nūdūmuots, izdarīts. Uz reita pusi atskrīn lels, lels zūšu pulks. Viņas paēdja zierņus, pīguoja pi siles, padzēŗa, tad vēļ ēdja un dzēŗa leidz tam, cikam nu vītas nakustēja. Saiminīks tikai tuo i gaidīja: pajēmja viervi, sasēja vysom kuojas un, apjūzis ap sevi, stuojuos pi kaušonas. Tikai vēļ nazs beja pi kokla, kai zūss īklīdzjās tik cīš, ka uz reizes vysas kuojuos un nu lelom bailem, nažēlīgi klīgdamas, pacēļās gaisā, nasdamas kūpā ari saiminīku. Skrīn par azaru, saiminīkam baist, lai nanūsleikst, skrīn par mežu otkon baist, lai napakuortūs uz kūkim. Tai viņi ilgi skrīn. Te uz reizes skotuos: apokšā syuneklis. Nu prīcas saiminīku pat smaidi puorjēmja. It kai pats Dīvs byutu zūsem īruodējs ceļu. Te i krist nav baist, dūmuoja saiminīks un, pajēmis nazi, puorgrīzja ap sevim apsītū viervi. Zūss, izdzierduši blyukšīni, dūmuodamas, ka viņas šaun, vēļ nažēlīguok klīgdamas aizsteidzjās uz prīkšu. Bet pa tū laiku saimnīks kai akmens īvēlās syunaklī leidz pošom kryutim; īleida tik dziļi, ka pat navar nedz izleist uorā, nedz pakustēt. Sēd dīnu, sēd ūtru, izleist navar, ēst gribīs, bet padarīt nikuo navar, sēd kai sēdējs. Ap golvu grīžas žogata, čičinoj, aiz motu pavalk, bet paleidzēt navar. Par laimi skrīn vylks. Saimnīks, moz dūmuodams, cap! aiz vylka kuojas un kai nabejs nu syunakļa uorā. Trešā dīnā saiminīks pusdzeivs īsavylka muojuos. Kas gon var aprakstīt sīvas un bārnu prīkus! Nu tuo laika zūss suoka skrīt ailī un skrīn vēl leidz pat šai boltai dīnai. Gänse. Ein Bauer hatte in der Nähe des Seeufers Erbsen ausgesät. Wildgänse hatten die Erbsen entdeckt und waren noch vor dem Sonnenaufgang zur Stelle. Was sollte der Bauer tun? Er dachte lange darüber nach: Schlecht war es so und so: Würde er eine erschießen, würden die anderen davonfliegen. Wollte er sie erschlagen, so könnte es glücken, aber auch nicht glücken. Er kam zu keinem Entschluss. "Wartet nur!“, dachte er, "Ich werde Honig und Branntwein kaufen, beides mischen und neben die Erbsen hinstellen. Gedacht, getan. Gegen Morgen kam eine große Gänseschar herbeigeflogen. Die Gänse fraßen Erbsen, gingen an den Trog und tranken und fraßen wieder, bis sie nicht mehr konnten. Darauf hatte der Bauer nur gewartet. Er nahm einen Strick, band den Gänsen die Beine zusammen, wand sich das Ende des Strickes um den Leib und schickte sich an, die Gänse zu schlachten. Kaum hatte das Messer die Kehle der Gans berührt, als sie so laut aufschrie, dass alle Gänse plötzlich erwachten und sich unter lautem Geschrei in die Luft erhoben, wobei sie den Bauer mit sich rissen. Als sie einen See überflogen, hatte der Bauer Angst, ertrinken zu müssen; als sie einen Wald überflogen, hatte er wiederum Angst, in den Zweigen der Bäume hängen zu bleiben. So flogen sie lange Zeit. Plötzlich sieht er: Unter ihnen ist ein Moor. Vor Freude begann er gar zu lächeln. Es war, als hätte Gott selbst den Gänsen den Weg gewiesen. Ins Moor zu fallen, davor hatte der Bauer keine Angst, zog sein Messer hervor und schnitt den Strick durch. Als die Gänse den Aufprall hörten, glaubten sie an einen Schuss und flogen noch ärger schreiend davon. Der Bauer aber fiel wie ein Stein hinab und versank bis zur Brust ins Moor: Er war so tief eingesunken, dass er sich weder bewegen noch heraushelfen konnte. So hockte er einen ganzen Tag und noch einen zweiten, ohne sich befreien zu können. Der Hunger plagte ihn, aber es war nichts zu machen – er saß fest. Eine Elster umkreiste seinen Kopf, schrie und zog ihn an den Haaren, aber helfen konnte sie ihm nicht.

Zum Glück kam ein Wolf vorbeigelaufen. Der Bauer überlegte nicht lange: Er ergriff das Bein des Wolfes und — schwupp — war im nächsten Augenblick aus dem Moor heraus. Am dritten Tag fand sich der Bauer fast halb tot zu Hause ein. Wer kann die Freude von Frau und Kindern beschreiben! Seit der Zeit begannen die Wildgänse in einer Reihe zu fliegen, und so fliegen sie noch heute.

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